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Guten Morgen,
mein Termometer zeigt zwei Grad über Null.
Das ist wohl zum ersten Mal so früh am Morgen.
Soll etwa doch der Frühling kommen?
Hier erst mal das Wetter in Ulm für das Wochenenede.
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Heute haben Geburtstag:
Wilhelm Grimm * 1786
Erich Loest * 1926
Keto von Waberer * 1942
(Hei, sie wird ja siebzig!)
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Teil 6 der “Anton Reiser”-Lektüre
Anton schafft es wirklich sich Wohlwollen beim Lehrherrn zu erarbeiten. Er bekommt sogar Klavierunterricht. Karl Philipp Moritz gibt Anton aber gleich eins mit und schreibt, dass er seinen Höhepunkt erreicht hätte und es nun nur noch bergab gehen könne.Armer Anton. Und so kommt es auch. Seine Mitarbeiter schwärzen ihn wegen Kleinigkeiten und der Lehrherr lässt ihn fallen. Er muss nun wieder niedrige Dienste tun, kommt aber wieder seinen Mit-Lehrlingen näher.
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“Tschick” von Wolfgang Herrndorf gibt es seit gestern als Tachenbuch.
Wer das Buch bisher noch nicht gelesen hat, sollte dies nun aber schleunigst tun.
Für alle Lehrerinnen und Lehrer: Jetzt haben Sie eine ideale Lektüre.
Ab in den Warenkorb:
Taschenbuch € 8,99
Als Hörbuch € 9,95
Als Hörspiel € 16,95
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Im Droschl Velag erschien gestern auch:

Franz Josef Czernin: “Metamorphosen“
Die kleine Kosmologie
Droschl Verlag € 19,00
Eine witzige, ernste, versponnene Idee.
Für Lyrikfreunde genau das Richtige.
“Ideal” für einen lauen Abend mit Freunden und intellektuellen Spielchen allein im Kämmerchen.
De Verlag schreibt dazu:
Nach der berühmten »Kühlschrankpoesie« eine weitere Erkundung des Spielcharakters von Poesie: 78 Verse, die auf nahezu unbegrenzte Weise kombiniert werden können. So wird das Herstellen von Gedichten, wenn es nach Czernins vielfältigen Form- und Motiv-Vorgaben geschieht, zu einem intelligenten und vergnüglichen Gesellschaftsspiel und vermittelt zudem die Erfahrung eines sich ständig verwandelnden poetischen Kosmos.
Die Poesie ist die verspielteste Gattung unter allen Formen der Literatur. Keine fordert so wie sie zur Kombinatorik heraus, zum Spielen mit Wörtern und Lauten, mit Bildern und Metaphern, mit Sinn. Auf den Spuren seines berühmten Vorgängers Raymond Queneau (Cent mille milliards de poèmes, 1961) hat Franz Josef Czernin – nach seinen Kühlschrankmagnet-Gedichten – ein weiteres Lyrik-Spiel, eine Kombinationsvorlage für Worttüftler auf hohem Niveau geschaffen:
Metamorphosen enthält 72 Gedichtzeilen (Verse in vierhebigen Jamben), die auf nahezu unbegrenzte Weise kombiniert werden können, nach Regeln, die der Autor der Zeilen (nicht identisch mit den AutorInnen der künftigen Gedichte!) in einem beigelegten Heft angibt. So wird das Erzeugen von Gedichten zu einem kniffligen, intelligenten und vergnüglichen Gesellschaftsspiel, das nach strengen Themen- und Motivvorgaben gespielt wird (im Extremfall bis zu einem bestimmten Modus, dem »Germanisten-Spiel«, bei dem die erzeugten Versfolgen auch noch interpretiert werden müssen …)
Die beigelegte Gebrauchsanweisung ist aber viel mehr als das, sie ist gleichzeitig eine Poetik, die die Herstellung (griech. poíesis, ) wörtlich nimmt. Umfassend, informativ und kurzweilig weist einen Czernins Begleittext zur kleinen Kosmologie darauf hin, dass der Umgang mit Worten (ob dichterisch oder alltagssprachlich) nach Regeln erfolgt und dass die sprachliche Erzeugung von Sinn nicht willkürlich abläuft. Das »design«, das in der Dichtung erzeugt wird, ist weder »divine« noch »intelligent«, sondern allenfalls poetisch – und damit erweist sich Czernin als ebenso spielfreudiger wie streng materialistischer Dichter und Sprachtheoretiker.



Und rein in den Warenkorb.
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Als Abschluss ein kleines Musikstück, das Sie vielleicht als Ohrwurm durch den Tag begleitet.
Anna Ternheim – The Longer The Waiting, The Sweeter The Kiss
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