Freitag

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Heute haben
Karl Leberecht Immermann * 1796
Anthony Trollope * 1815
Sue Grafton * 1940
Geburtstag

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Haben Sie’s gewusst? Ging Ihnen ein Licht auf?
Hier kommt die Lösung.

Ein Geschenk der Götter ist das”, sagt er und meinte, dass das Hotel du Nord das Salz der Erde sei. Wenn schon seine Ahnen im Alten Land ein Narrenleben führen und wenn es vor dem Fest hart auf hart kommt, ja dann helfe nur ein Anruf bei Catfish. Der traurige Prinz mit seiner California im Mundwinkel summt ständig diese Shotgun Lovesongs und war immer im Montecristo zufinden, wenn er nicht schon wieder die Ausfahrt Nizza genommen hat. Paddington, wie der Träumer auch genannt wurde, war ständig in Love. Wer es diesmal war – keine Ahnung. Vielleicht Esther. Er stand tatsächlich am Tresen, wie in einem anderen Leben und führte eine heftige Dikussion mit den Middlesteins, Oona & Salinger, die ständig am Abgrund aller Dingen standen. Das Gespräch klang eher wie ein Konzert ohne Dichter, als ein Ehespiel. Judas, der Barkeeper, mixte Oona gerade einen Tamangur, den Männern je einen Flammenwerfer.Alles wird hell, wie in einem anderen Leben!”, sagte Pad und prostete Middlestein zu. “Auf die Unterwerfung!” “Auf ein Narrenleben” “Auf die Chronik meiner Straße” waren die drei Trinksprüche, bevor sie austranken und wie mit einem Handkantenschlag am Abgrund aller Dinge landeten. Alles Licht, das wir nicht sehen, reichte nicht aus, um sie ins Abendland zurückzuholen. Es war das Gegenteil von Einsamkeit und glich einem Tod in Turin, was sie gerade getrunken hatten. Als die Nebel verschwanden, meinte Pad, sie sollten ins Suburra weiter ziehen, einem Club etwas außerhalb. “Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte, mich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren.”, sagte er und zog die Karte der Wildnis heraus. Als die drei die Kneipe verließen, meinte der Barkeeper: “Applaus für Bronikowski!” und wischte den Tresen sauber.
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Silje Nergaard: „Chain Of Days“
OKeh CD € 19,99

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Ja, was ist das denn, was wir auf der 15. CD der norwegischen Vokalkünstlerin zu hören bekommen? Lange Jahre war sie beim Label act eine der Stars, der skandinavischen Sängerinnen-Welle. So konnten wir sie auch einmal in Langenau im Pfleghof genießen. Irgendwie ist dieser Hype auch abgeklungen, Frau Nergaard hat ein anderes Label und überrascht uns hier mit dieser Musikmischung.
Ist das Pop, oder Jazz? Da klingt doch auch Folk und Country raus. Sie singt doch norwegisch, oder? Zumindest auf einem Lied und es fällt fast gar nicht auf, weil sie in „Morgenstemming“ einfach so genial diese Stimmung rüberbringt. Die Texte, der eigenen Lieder kommen, wie sooft von Mike McGurk, die Melodien von ihr. Und wie eine Kette der Tage sind die Lieder aufgereiht und fließen von einem zum anderen.
„Es soll einfach schön und entspannend sein“, sagt sie und: „Ich hoffe, meine Musik kann bei manchem so zum Soundtrack seines Lebens werden.“ Das hoffe ich allerdings schwer.
Sie singt ihr Lieblingslied der norwegischen Pop-Band aha („Hunting High and Low“), beginnt mit einem Country-Lied „Buckle Her Shoes“ und schwenkt über zu einem kleinen Bossa Nova mit „Lady Charlotte“.
Silje Nergaard ging bei der Aufnahme so weit, dass sie die Schallboxen wegließ und sich die Musiker im Kreis zusammensetzten. Zum Teil hat sie wohl ohne Kopfhörer gesungen. Und irgendwie meine ich, dass man das heraushören kann. Die Lieder strahlen eine große Wärme aus, eine Leichtigkeit. und wenn einer sagt, so’n Kitsch. Dann mag er vielleicht rechthaben, aber es ist nicht kitschig.
Vielleicht passen die beiden Fotos mit Sonnenuntergang und der Morgenstimmung ganz gut dazu. Auf jeden Fall finden Sie auf dieser CD eine Liedmischung, die einem gut tut. Auf dem Sofa, im Auto, eigentlich egal.

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„Statt wie sonst üblich in abgetrennten Glaskabinen spielten die Musiker Silje Nergaards phantastisches 15. Album im Kreis sitzend live ein.“ (Stereo, April 2015)

„Ruhig fließen die wohlig arrangierten Nummern von ›Chain Of Days‹ dahin, getragen von luftigen Gitarren und der warmen Stimme Nergaards.“(Jazzthing, April / Mai 2015)

Website von Silje Nergaard
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Auf unserem Fotoblog wiebücherleben finden Sie heute „Augen in unserer Buchhandlung“.

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