Montag

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Heute haben
Charles Reade * 1814
Marguerite Yourcenar *1903
Sara Paretsky * 1947
Lutz Seiler * 1963
Geburtstag

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Werner Färbers wöchentliche UNGEREIMTHEIT DER WOCHE
(Reihe: Der abgeschlossene Kurzkrimi)

ENDE ALLER PLAGEN – 46

Auf dem Einkaufszettel hatte
er ihr notiert in schöner Schrift:
Eine Falle für die Ratte
und eine Packung Rattengift
zwecks Beendigung der Plagen.
Als er das Gift verabreicht hatte,
hörte sie ihn grad‘ noch sagen:
„Die Falle ist dann für die Ratte.


UNGEREIMTHEIT DER WOCHE

(aus: UNGEREIMTHEITEN VON A-Z-A 2015 Kalender)

DER XIAOSAURUS

Zur Kreidezeit warb irgendwann
ein starker Xiaosaurus-Mann
mit einer fürchterlichen Schau
um eine Xiaosaurus-Frau.

Er hat vergeblich sie umworben.
Deshalb sind sie ausgestorben.

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Morgen beginnt die Literaturwoche Ulm mit der literarischen Allzweckwaffe
Tex Rubinowitz. Wir sind gespannt, was uns an dem Abend alles erwartet.

Dienstag, 09. Juni um 19:30 Uhr
Eröffnung der Literaturwoche Ulm 2015 mit Autor und Zeichner Tex Rubinowitz
Ort: Museumsgesellschaft Ulm, Neue Straße 85, 89073 Ulm
Eintritt frei

2014 war der Autor, Satiriker und Karikaturist TEX RUBINOWITZ der überraschende Sieger des renommierten Klagenfurter Bachmannpreises mit seinem Text „Wir waren niemals hier“. Seine satirisch-eigenwillige Art des Erzählens lernen wir an diesem Abend kennen. Rubinowitz stellt seinen neuen Roman „Irma“ vor. An diesem Abend sind auch erstmals seine Zeichnungen zu sehen, die als Ausstellung ab dem 11. Juni im Foyer der Stadtbibliothek Ulm zu sehen sind.

Leseprobe aus seinem Roman „Irma“

Weiter geht es am Donnerstag, 11.Juni um 19:30 Uhr
bei uns in der Buchhandlung.
„Und nun auf, zum Postauto!“ Ein Abend für Arno Schmidt
mit Bernd Rauschenbach und Susanne Fischer

Eintritt frei

Arno Schmidt war der geniale eigenbrötlerische Solitär der deutschen Literatur nach 1945. Sprachgewaltig und innovativ ist sein Werk. Der geschäftsführende Vorstand der Arno-Schmidt-Stiftung , Bernd Rauschenbach, sowie Susanne Fischer (Geschäftsführung, Editionen) lesen an diesem Abend aus seinen Briefen „Und nun auf, zum Postauto!“

»So! : ich hätte’s wieder mal überlebt. … Das Ergebnis? Je nun; ich bin da realistisch … Besseres, als ich bereits vorgelegt habe, werde ich wohl nicht mehr vermögen.« So Arno Schmidt an seinen Schriftstellerkollegen Hans Wollschläger nach Abschluss der Arbeit am Roman Kaff auch Mare Crisium. Überraschend offen äußert sich der einzelgängerische Autor seinen wenigen Freunden gegenüber, spitz und oftmals geradezu maliziös sind seine Formulierungen, wenn er sich etwa an seinen Verleger Ernst Krawehl wendet. Doch welchen Ton er auch anschlägt, immer schon wusste er um sein »großes Talent, Briefe zu schreiben«.

Mehr als 150 Briefe Arno Schmidts versammelt dieser Band, die meisten davon bislang unpubliziert. Unter den Empfängern finden sich Mutter und Schwester, Kriegs- und Schulkameraden, Verleger und Autoren. Die Korrespondenz gibt pointiert formulierte Einblicke in den entbehrungsreichen und ungeheuer disziplinierten Alltag und dient dabei immer auch der Selbstvergewisserung als Schriftsteller: Arno Schmidt erzählt in seinen Briefen anschaulich und witzig vom Leben und vom Schreiben.

Gleich am nächsten Tag, Freitag, 12. Juni um 19:30 Uhr liest Bernd Rauschenbach aus seinem Band mit Erzählungen „Applausordnung. 15 Auftritte“
Ort: Kulturbuchhandlung Jastram
Eintritt frei

Der Mensch ist das Tier, das auftritt.
Ob im Theater, im Fernsehen, im Radio, in Gesprächen mit Fremden, im Umgang mit Freunden, in Biergärten, Delphinshows, ja selbst im Traum:
Der Mensch verstellt sich – und entblößt sich dabei.
Immer aber spielt er eine Rolle, die nach Applaus verlangt.

Bernd Rauschenbach ist nicht nur Leiter der Arno-Schmidt-Stiftung in Bargfeld. Rauschenbach tritt als Rezitator auf und las zahlreiche Hörbuch-CDs ein, etwa zu Arno Schmidt, Kurt Schwitters, Ethan Coen, Josipovic und Grimms Märchen. Neben Arno Schmidts Werken edierte Rauschenbach auch sämtliche Gedichte von Peter Rühmkorf und veröffentlichte zahlreiche literarische Texte und Essays sowie Theaterstücke.

Am Sonntag, den 14. Juni ab 19:30 dann Hanna Münch und Heike Sauer mit ihrem Programm „Gute Aussicht„, woraus sie einen Teil bei uns in der Buchhandlung vorgestellt hatten.
Café Schneiderei, Schillerstraße 1/4, 89077 Ulm
Eintritt: 6 / 4 €

Damit aber noch nicht genug. In der Woche darauf geht es noch weiter.
Hier das komplette Programm der Literaturwoche Ulm.

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