12.Türchen vom Besten das Beste

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Das Bild habe ich auf einem Märzeintrag gefunden.

Heute haben
Gustave Flaubert * 1821
Manès Sperber * 1905
Hans Keilson * 1909
Tschingis Aitmatow * 1928
John Osborne * 1929
Susanna Tamaro * 1957
Geburtstag.

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Das Beste vom Besten kommt dieses Mal aus dem März und es spielt bei diesem Buch wirklich keine Rolle, wann Sie es aufschlagen. Es passt immer.

Wenn es beim Smalltalk eng wird und wenn uns nichts mehr einfällt, dann hilft nur ein Gespräch über das Wetter. Wenn wir eine Urlaubspostkarte verschicken, oder wenn jemand aus dem Urlaub zurückgekommen ist, dann schreiben und reden wir übers Wetter. Die Bahn redet nicht darüber, leidet aber umso mehr darunter. Der Dezember bringt mal wieder keinen Schnee und eine Bauernregel ist immer eine prima Pointe. In den Medien gibt es nur noch Schneewalzen, statt Schneefall und auf meinem Rad sind immer noch nicht Spikes montiert. Wer weiss, wass es noch für Wetter gibt?

Und hier finden Sie das Wetter für die nächsten Tage in Ulm.

2

Britta Teckentrup:Alle Wetter!
Ein wettertaugliches Hausbuch für die ganze Familie
Jacoby & Stuart Verlag € 24,95

1

I Eitel Sonnenschein
II Regen bringt Segen
III Eis und Schnee
IV Unwetter

heissen die vier großen Kapitel, in die Britta Teckentrup ihr Buch unterteilt hat. Aber das wäre viel zu einfach und zu wenig. Dazwischen sind alle Varianten von Sonnenschein und Regen zu finden und zu entdecken. Auf 160 Seiten bekommen wir wirklich alle Wetter zu sehen.

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“Das Wetter kann uns fröhlich oder traurig machen, und es bestimmt auch die praktischen Dinge unseres Lebens: undere Kleidung, unsere Speisekarte, unser Ausgehverhalten. deshalb darf in keiner Nachrichtensendung der Wetterbericht fehlen, und die Wetter-Webites gehören zu den bestbesuchten im Internet. … Bei den alten Heiden waren Wind und Wetter, Sonnenstrahlen und Mondschein göttlich, und durch Blitz und Donner nmachten sich die höchsten Götter bemerkbar. Bei den christen übernahmen die Wetterheiligen die Rolle der Götter, voran der Apostel petrus, aber auch die Eisheiligen und die Siebenschläfer.”, schreibt Britta Teckentrupp im Vorwort.
Nicht zu vergessen sind die vielen Künstler, die sich mit dem Phänomen Wetter befassten und bei denen sich Britta Teckentrup bedankt. Tizian und Turner, Caspar David Friedrich und Hockney seien hier stellvertretend genannt.

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(Bildrechte für alle Abbildungen sind bei der Illustratorin Britta Teckentrup)

Und so können wir auf Seite 37 blättern und wir befinden uns im Vorfrühling, im März, in dem es zwar noch winterlich sein kann, in dem aber die Sonne schon wieder so hoch steht, wie im Oktober. Überall regt sich die Natur. Die Bäume bekommen Knospen, die Vögel räumen ihre Häuser uns Nester aus und um und lärmen dabei, das man fast aus dem Bett fällt.
Zwei Seiten später blendet uns fast das helle gelb, das wir unter dem Stichwort Hochsommer finden. Bis dahin dauert es jedoch noch ein paar Monate. Was wir jedoch schon hatten, war ein prächtige Gewitter, das so schnell kam, wie es auch wieder verschwunden ist. Blitz, Donner, Schneesturm und Wetterleuchten inklusive. Und das Anfang März.
Wenn Sie im Register nachschauen, sind Sie bestens gerüstet für jedes Kreuzworträtsel. Schwüle, Kältehoch, Tiefdruck, Mondhof, Warmfront, Reifnächte, Haufenwolken und Hundewetter finden sich u.a. dort.
Wir Menschen beherrschen irgendwie alles, aber das Wetter lässt sich noch nicht unterkriegen und rächt sich bitterlich für unsere Schandtaten.
Britta Teckentrupp hat in diesem Hausbuch ihre Art der Illustration noch verfeinert und konnte sich einem umfänglichen Thema mit prägnanten Texten vielen Bildern widmen. Bilder, die so treffend sind, dass wir fast die Hitze, die Kälte und die Nässe spüren. Ein wahres Hausbuch, das wir gerne neben dem Sofa zu liegen haben und beim nächsten Abendrot herausziehen und schauen, welches Wetter wie illustriert ist.
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Morgen ist es wieder soweit:

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Reiseskizzen 14. Dieses Mal aus Ecuador

Im Dezember 1987 Januar 1988 bereiste Detlef Surrey das südamerikanische Land – und hatte zum ersten Mal ein Skizzenbuch und Farbstifte im Gepäck.

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