Donnerstag, 1.Dezember

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Heute haben
Rex Stout * 1886
Ernst Toller * 1893
Tahar Ben Jelloun * 1944
Geburtstag
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Heute machen wir das erste Türle Weimarer Adventskalenders auf, der im Jaja Verlag erschienen ist. Da mir in den nächsten Tagen sicherlich immer wieder die Zeit für ein Buchtipp fehlen wird, haben wir zumindest hier etwas zum Öffnen, Anschauen, Lachen und/oder Nachbasteln. Also: Immerschön Augen auf, wenn ich täglich eine neue Seite mit dem Messer aufschnipple.

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978-3-15-019122-4

Dezember
Gedichte ausgewählt von Evelyne Polt-Heinzl und Christine Schmidjell
Reclam Verlag € 5,00

Jetzt haben wir wieder zwölf Monats-Heftchen vorgestellt.
Wenn Sie alle Monate in einem Schuber haben wollen, so bekommen Sie ihn für € 48,00 und sparen somit fast 45 Tage. Aber schöner ist es allemal, jeden Monat aufs Neue von neben der Kasse eines mitzunehmen.

Erwartungsvoller Auftakt samt Nikolaus
Schneefall im Advent
Traurig-schöne Dezembertage
Christnacht – damals und heute
Weihnachtsfeiern vielerorts
Das Jahr klingt aus
heißen die Kapitelüberschriften und die Herausgeberinnen kommen mal
wieder ohne Goethe aus.
Es geht! Und wie!!

Christian Morgenstern
Winternacht

Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum.
Und es war einmal eine Flocke,
die fiel dazu wie im Traum.

Die fiel dazu wie im Traum …
Die sank so leis hernieder
wie ein Stück Engleingefieder
Aus dem silbernen Sternenraum.

Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum.
und dazu fiel eine Flocke,
so leise wie im Traum.

So leis als wie ein Traum.
Und als viertausend gefallen leis,
da war die ganze Erde weiß,
als wie von Engleinflaum.

Da war die ganze Erde weiß,
als wie von Engleinflaum.

Matthias Claudius
Ein Lied vom Reifen

Seht meine lieben Bäume an,
Wie sie so herrlich stehn,
Auf allen Zweigen angetan
Mit Reifen wunderschön!

Von unten an bis oben ‘naus
Auf allen Zweigelein
Hängt’s weiß und zierlich, zart und kraus,
Und kann nicht schöner sein;

Und alle Bäume rundumher
All alle weit und breit
Stehn da, geschmückt mit gleicher Ehr,
In gleicher Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke

Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.

Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern, –
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zu Ewigkeit.
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Nicht vergessen:
Am kommenden Dienstag, den 6.Dezember kommt nicht nur der Nikolaus. Wir stellen bei unserer „Ersten Seite“ wieder Bücher vor.
Mit dabei auf jeden Fall Adi Hübel mit ihrem Buch „Himbeertage“ und sicherlich ein weihnachtliches Durcheinander von Büchern für Erwachsene und Kinder.
Es liest Clemens Grote.
Wir beginnen pünktlich um 19 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

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