Donnerstag, 9.Februar

fullsizerender

Heute haben
Felix Dahn * 1834
Amy Lowell * 1874
Brendan Behan * 1923
Thomas Bernhard * 1931
John Maxwell Coetzee * 1940
Alice Walker * 1944
Geburtstag
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Gestern auf dem Duden Gedichtekalender:

Detlev von Liliencron
Mühle in der Ferne

Steht eine Mühle am Himmelsrand,
Scharfgezeichnet gegen mäusegraue Wetterwand,
Und mahlt immerzu, immerzu.

Hinter der Mühle am Himmelsrand,
Ohne Himmelsrand, mahlt eine Mühle, allbekannt,
Und mahlt immerzu, immerzu.
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Zsuzsa Bánk:Schlafen werden wir später
S.Fischer Verlag € 24,00

Gestern wurden BuchhändlerInnen nach Stuttgart ins Literaturhaus eingeladen. Der Grund? Das neue Buch von Zsuzsa Bánk, das in diesem Monat noch erscheinen wird.
Nach einem Imbiss führte der Lektor Jürgen Hosemann in den Briefroman der Autorin ein, zeigte die Merkmale der beiden Frauen auf, die sich über drei Jahre hinweg Emails schreiben. Seine sehr feine , launige, witzige Rede stimmte bestens ein auf die Lesung der Autorin, die sich eine größere Passage aus dem Februar 2010 herausgesucht hatte, die zum Teil auch in Stuttgart spielt.

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In ihrer gewohnt sehr guten Art des Vorlesens war es nicht schwer einzutauchen, wegzutrifften in das Leben der beiden Freundinnen.
Danach wurde noch kräftig signiert und der rote Bücherstapel im Hintergrund wurde immer kleiner.
Mein Zug fuhr um 23:22 Richtung Ulm und um 1:00 war ich im Bett.

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Wenig Schlaf, aber ein gutes Gefühl.
„Schlafen werden wir später“
Vielen Dank an den S.Fischer Verlag, vielen Dank an Zsuzsa Bánk.
Ach, bevor ich es vergesse: Der Roman ist super. Unbedingt vormerken.

Besprechungen sind sicherlich noch nicht erlaubt. Gelesen habe ich den 700 Seiten Roman schon. Und so drucke ich den Text des S.Fischer Verlages hier ab, der Sie hoffentlich animiert, das Buch zu lesen.

Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen.
Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit: mit dem Mann, der sie verlassen hat, mit dem Krebs, den sie überwunden geglaubt hat, mit ihrem Vater, der so jung gestorben ist.
Jetzt, mit Anfang 40, liegt die Mitte des Lebens hinter ihnen, sind Lebensweichen gestellt, wichtige Entscheidungen getroffen, ist ein Richtungswechsel nicht mehr vorgesehen. Aber soll das alles gewesen sein? Márta und Johanna schreiben einander E-Mails von großer Tiefe, Offenheit und Emotionalität. Ihre Mails sind ergreifende Dokumente eines täglichen Ringens um Selbstbehauptung, Freiheit und Glück. Beide Frauen wissen, dass sie mehr wollen als noch nicht sterben. Aber was machen sie jetzt mit diesem Leben, dessen Weg sie zur Hälfte schon gegangen sind? Und was macht das Leben mit ihnen?

Leseprobe

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