Samstag, 30.Juli

Bilder der Woche:

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Detlef Surreys Sonntagsskizzen Nr. 47

Das diesjährige „Urban Sketchers Symposium“ findet vom 27.-31.07. in Manchester statt. Über fünfhundert Zeichner aus allen Teilen der Welt sind angereist, um sich vier Tage lang auszutauschen und zusammen zu zeichnen. Ich freue mich, hier viele Sketcher kennenzulernen, deren Skizzen ich zum Teil schon lange von den Blogs kenne.

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Im Pub „Pevril of the Peak“ findet allabendlich das „Drink and Draw“ zum Tagesausklng statt.

Sonntagsskizzen (44) – Barcelona


Reiseskizzen von Detlef Surrey

Barcelona
Seit einer Woche bin ich in Barcelona und treffe hier auf eine auf eine kreative und begeisterte Zeichnerszene. Jeden Tag treffen sich Sketcher an unterschiedlichen Orten um zusammen zu Zeichnen oder Workshops zu halten. Ich wurde herzlich empfangen – und es fällt nicht leicht, mich wieder von der beeindruckend schönen Stadt zu trennen…

Hier einige Skizzen der ersten Woche

Der Blick von der Terrasse des Parc Güell über die Stadt

Die Plaça del Pí

In der Sagrada Familia

Am Strand in Badalona – Dibujantes, amantes y una sirena (Zeichner, Verliebte und eine Sirene)

Carrer del Carme

Auf der Plaça del Diamant

La Plaça de la Virreina

Links

-> Inky Fingers Barcelona on Facebook

-> Sketchcrawl Barcelona

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Detlef Surrey ist Illustrator und Comiczeichner in Berlin.

Skizzen: skizzenblog.surrey.de 

 Blog: detlefsurrey.de
Web: www.surrey.de 

 Facebook: www.facebook.com/detlef.surrey.sketches/

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-> Alle bisher erschienenen „Sonntagsskizzen“ finden Sie HIER im Überblick! <-

 

Samstag

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Heute haben
Philip Roth * 1933
Kirsten Boie * 1950
Geburtstag.
Aber auch Max Reger, Hans Küng, und Glenn Close.
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Rasmus Schöll empfiehlt:

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Ivan Vladislavic:Double Negative
Mit einem Vorwort von Teju Cole
Übersetzt von Thomas Brückner
A1 Verlag € 19,80

In dem wunderbaren Indie Verlag A1 ist letztes Jahr  ein ganz famoses Buch erschienen, „Double Negative“ von Ivan Vladislavić.
Wir finden uns im Johannesburg der 80er Jahre wieder. Die  Apartheid liegt in ihren letzten Zügen. Der junge Ich-Erzähler Neville Lister, ein junger Studienabbrecher, lotet seine eigenen Grenzen aus, er möchte das wahre Leben, das Leben der Schwarzen kennenlernen und heuert  als Strassenmarkierugsarbeiter an. Es ist eine harte Arbeit, dennoch erscheint es nur als Episode, wie eine Art Ferienarbeit, wenn auch gleich Neville mit seinem feurigen und ungestümen Wesen durchaus ernst zu nehmen ist.
Nevilles Vater schlägt ihm nebenbei vor, mit Saul Auerbach, einem berühmten Fotografen und Freund der Familie, den Tag zu verbringen. Neville willigt halbherzig ein. Auerbach eine eigenbrötlerische Persönlichkeit, der stundenlang auf das richtige Licht wartet, fährt mit ihm und einem befreundeten Journalisten durch die Straßen von
Johannesburg. Irgendwann landen die Drei auf den Hügeln, mit Weitblick über die Stadt. Vor ihnen leuchten die Dächer und die Krümmungen der Wellblechhüten im Licht der Sonne, wie Miniaturen einer entfremdeten Stadt und fremder Leben zwischen Raufaser und Wand. Es sind ruhige Beobachtungen derselben und wenige Worte die dazwischen eingestreut werden, beim Lesen entwickelt der Text an dieser Stelle schon eine beinah kontemplative Stimmung. Doch die brauchbaren Stunden des Fotografen sind die des Lichts und die sind bekanntlich endlich, als der britische Journalist ein Spiel vorschlägt, dass jeder sich ein Haus von hier oben aussucht und sie dann zu diesen Häusern fahren und das verborgene Leben erkunden. Als die Sonne den Horizont küsst haben sie zwei Häuser geschafft und die Fotos und Geschichten, die aus diesem Spiel entstanden sind, werden zu den berühmtesten von Saul Auerbach, doch ein Haus bleibt unbesucht, unerforscht und unbelichtet zurück.
Jahre später, Neville ist mittlerweile selbst Fotograf und die Apartheid gehört der Vergangenheit an, kehrt er aus seinem selbsterwählten Exil aus England zurück nach Johannesburg, um dieses letzte Haus auf Papier zu bannen. Es beginnt eine Suche, nicht nur nach diesem letzten Haus, sondern auch nach seinem eigenen Platz in diesem neuen Südafrika.
Ivan Vladislavić lebt und arbeitet in Johannesburg und hat dieser Stadt ein grandioses Porträt geschrieben. Zugleich ist es ein Roman der großen Nebensächlichkeiten, vollgespickt mit präzisen, schneidenden Metaphern, „…die Überwachungskameras sitzen wie Krähen auf den Mauern“. Es sind die tausend und abertausend Kleinigkeiten die unser Leben zu dem machen, was es ist und genau hier liegt die Größe dieses Buches, Vladislavić ist ein Meister dieser doppelten Spiegelung, indem sich das Kleine im Großen und das Große im Kleinen spiegelt.
Über die Sprache des Romans bin ich ganz aus dem Häuschen geraten.Sie entwickelt einen ganz eigenen Sog, so dass ich das Buch wie eine Droge, nach immer mehr dürstend, nicht mehr aus den Händen legen konnte.

Ivan Vladislavić, geboren 1957 in Pretoria, studierte afrikaanische und englische Literatur an der University of the Witwatersrand und lebt seit Anfang der siebziger Jahre in Johannesburg. Seit 1989 arbeitet er als freier Lektor und Schriftsteller. Er gab Werke zu zeitgenössischer Kunst und Architektur heraus, schrieb Texte für Bücher der Fotografen David Goldblatt und Roger Palmer und verfasste Essays, Romane und Erzählungen. Für seine Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet, 2015 erhielt er den mit 150.000 Dollar dotierten Windham-Campbell-Preis.

Auf Platz 4 der litprom-Bestenliste WELTEMPFÄNGER 29 / Winter 2015

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Morgen gibt es die 28.Sonntagsskizzen von Detlef Surrey.
Bremen 2“ nennt er sie und nimmt uns mit auf einen Spaziergang durch diese Stadt.

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